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What’s the most important step a man can take?“, schreibt Brandon Sanderson in seinem Fantasyroman Oathbringer. Die Antwort darauf ist überraschend. Denn es geht im Alltag meist nicht darum, einen Sprung ins Ungewisse zu wagen, Mut zu zeigen und das Rad neu zu erfinden. Nein, der Schlüssel für einen effizienten und gesunden Alltag ist viel simpler: Konsistenz. Daher ist der wichtigste Schritt in Sandersons Buch folgender: „It’s the next step. Always the next step[]“.  

Nun, was hat Fantasy mit dem Berufsalltag zu tun? Brandersons Erkenntnis lässt sich sehr gut auf unseren Wunsch, sich zu verbessern, übertragen, sei das als Organisation, in der Berufsrolle oder als Person. Veränderung beginnt oft mit grossen Zielen. Neue Routinen, neue Rollen, neue Anforderungen. Der Anspruch ist hoch, an andere, aber vor allem an uns selbst. Dabei wird leicht vergessen: Nachhaltiger Fortschritt entsteht nicht über Nacht. Doch der Gedanke „one step at a time“ erinnert daran, dass Entwicklung Zeit braucht und dass kleine Schritte nicht weniger wert sind als grosse. Was wirklich zählt, ist nicht aufzugeben und dranzubleiben.

Veränderung verläuft nicht linear

Ob persönliche Weiterentwicklung, berufliche Veränderung oder das Hineinwachsen in eine neue Rolle: Fortschritt verläuft selten geradlinig. Es gibt Phasen der Motivation, Momente des Zweifelns und Zeiten, in denen scheinbar nichts vorangeht.

Wer erwartet, sofort „anzukommen“, setzt sich unnötig unter Druck. Veränderung ist kein Sprint, sondern ein Prozess.

Kein Meister ist vom Himmel gefallen

Kompetenzen entstehen durch Übung, Erfahrung und Wiederholung. Niemand beherrscht eine neue Rolle von heute auf morgen. Man wächst hinein, Schritt für Schritt.

Fehler, Unsicherheiten und Umwege gehören dazu. Sie sind kein Zeichen von Unfähigkeit, sondern Teil des Lernens. Entscheidend ist nicht, alles sofort zu können, sondern bereit zu sein, dranzubleiben.

Kleine Schritte machen grosse Ziele erreichbar

Grosse Vorhaben wirken oft überwältigend. Kleine, klar formulierte Schritte machen sie greifbar. Genau hier helfen SMART-e Ziele: konkret, messbar, erreichbar, realistisch und zeitlich überschaubar (*).

Nicht „Ich will alles besser machen“, sondern:
„Ich nehme mir in den nächsten zwei Wochen bewusst Zeit für ein Feedbackgespräch pro Teammitglied.“

So entsteht Fortschritt ohne Überforderung.

Fortschritt wahrnehmen und würdigen

Entwicklung bleibt oft unsichtbar, weil sie schleichend passiert. Wer bewusst hinschaut, erkennt: Jeder kleine Fortschritt zählt. Ihn wahrzunehmen und wertzuschätzen, stärkt Motivation und Vertrauen in den eigenen Weg.

Empathisch mit sich selbst umgehen

Veränderung fordert heraus. Rückschläge gehören dazu. Eine empathische Haltung sich selbst gegenüber hilft, nicht aufzugeben, sondern innezuhalten, zu reflektieren und weiterzugehen.

Nicht Perfektion bringt uns voran, sondern Geduld und Selbstmitgefühl.

Fazit

Nachhaltige Veränderung braucht Zeit.
Kompetenzen wachsen nicht über Nacht. Rollen werden nicht sofort ausgefüllt. Was zählt, ist trotz Rückschlägen nicht aufzugeben.  Übrigens: dies lässt sich genauso gut im Privatleben anwenden.

👉 One step at a time und jeder Schritt ist ein Erfolg

*für Neugierige: https://www.weka.ch/themen/fuehrung-kompetenzen/mitarbeiterfuehrung/qualifikation-und-ziele/article/ziele-formulieren-mit-der-smart-formel-klare-ziele-formulieren/


#Change #Persönlichkeitsentwicklung #Potential #Resilienz #Führung

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