{"id":11518,"date":"2021-02-02T07:30:50","date_gmt":"2021-02-02T06:30:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/?p=11518"},"modified":"2020-09-10T16:23:25","modified_gmt":"2020-09-10T14:23:25","slug":"das-pareto-prinzip-mit-weniger-aufwand-mehr-erreichen-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/das-pareto-prinzip-mit-weniger-aufwand-mehr-erreichen-13\/","title":{"rendered":"Das Pareto-Prinzip &#8211; Mit weniger Aufwand mehr erreichen (1\/3)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit dem Pareto-Prinzip k\u00f6nnen Sie Effizienzkiller in Ihrem Unternehmen aufsp\u00fcren. Unsere Experten erkl\u00e4ren, wie&#8217;s geht, was 80\/20 damit zu tun hat \u2013 und in welche Falle Sie nicht tappen sollten.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Was ist das Pareto-Prinzip?<\/strong><\/p>\n<p>Mit nur 20 Prozent Einsatz kann man in vielen F\u00e4llen ein 80-prozentiges Ergebnis erreichen \u2013 das ist wohl die k\u00fcrzestm\u00f6gliche Definition des Pareto-Prinzips. Wer ein\u00a0100-prozentiges Ergebnis erreichen will, muss ungleich mehr Aufwand betreiben. Daraus\u00a0l\u00e4sst sich eine Regel ableiten, die auf fast alle Lebensbereiche anwendbar ist: F\u00fcr meinen Erfolg sind nur einige wenige Dinge wirklich wichtig. Und diese wenigen sollte ich nie aus dem Blick verlieren.<\/p>\n<p><strong>Wer hat das Pareto-Prinzip\u00a0entwickelt?<\/strong><\/p>\n<p>Der italienische \u00d6konom Vilfredo Pareto entdeckte Ende des 19. Jahrhunderts ein statistisches Ungleichgewicht: Er fand heraus, dass 20 Prozent der Familien in Italien 80 Prozent des Verm\u00f6gens besa\u00dfen. Pareto schlussfolgerte daraus, dass Banken, die effizient arbeiten wollen, sich am besten auf diese 20 Prozent konzentrieren. Das 80\/20-Muster tauchte bei Paretos Untersuchungen immer wieder auf \u2013 egal, ob er Daten aus fr\u00fcheren Zeiten oder anderen L\u00e4ndern untersuchte.<\/p>\n<p>Jahrzehnte sp\u00e4ter untermauerten Wissenschaftler wie George K. Zipf und der US-Ingenieur Joseph Moses Juran das Ph\u00e4nomen. \u201eEs gibt viele weitere Belege daf\u00fcr \u2013 die Verteilung der Verbrechen bei Kriminellen, die Verteilung von Unf\u00e4llen bei gef\u00e4hrlichen Vorg\u00e4ngen\u201c, schreibt Juran 1951.<\/p>\n<h2>Wie l\u00e4sst sich das Pareto-Prinzip in Unternehmen anwenden?<\/h2>\n<p>Richard Koch, Unternehmer,\u00a0Investor\u00a0und Strategieberater, hat das 80\/20-Prinzip in seinen Bestsellern weltweit popul\u00e4r gemacht. Laut Koch sei die 80\/20-Regel \u201ewie geschaffen f\u00fcr diejenigen, die den Gewinn steigern und den damit verbundenen Aufwand und die Kosten senken wollen, und denen es vor allem um Effizienz\u00a0 geht\u201c. Setze man es konsequent um, k\u00f6nne man weniger arbeiten und gleichzeitig mehr verdienen.\u00a0Das Pareto-Prinzip dient hierbei als Faustregel: Die Zahlen 80 und 20 sind nur ein Richtwert, keine in Beton gegossenen Messwerte.<\/p>\n<p>Wie sieht das konkret aus? Im Idealfall setzen Unternehmer Ressourcen dort ein, wo sie den gr\u00f6\u00dften Nutzen erzielen. Koch ist davon \u00fcberzeugt, dass sich Gewinne um ein Vielfaches steigern lie\u00dfen, wenn man mehr von den besten Produkten verkauft, mehr gute Mitarbeiter einstellt oder mehr von den besten Kunden anlockt. Darum sollten Unternehmer als erstes analysieren, was den gr\u00f6\u00dften Gewinn abwirft und was nur Zeit und Geld kostet. Folgende Beispiele zeigen, wie es geht:<\/p>\n<h3>Beispiel 1: Die richtigen Kunden finden<\/h3>\n<p>Rund 80 Prozent des Umsatzes stammen in der Regel von 20 Prozent der Kunden. Koch ist sicher, dass die Treue der Hauptkunden das Fundament einer rentablen Firma ist.<\/p>\n<p>Unternehmer sollten darum herausfinden, an welchen Kunden sie mit wenig Aufwand am meisten verdienen. Und dann alles tun, um die W\u00fcnsche dieser Kunden zu erf\u00fcllen. Neue Produkte oder Dienstleistungen k\u00f6nnen sie direkt auf diese wenigen zuschneidern.<\/p>\n<p>Und die anderen, die nur wenig kaufen? Kochs Tipp ist radikal: Ignorieren Sie sie. Bieten Sie stattdessen den Hauptkunden den bestm\u00f6glichen\u00a0Service, um sie langfristig zu binden. Nat\u00fcrlich sollten Unternehmer dabei im Auge behalten, dass das Ganze kein statischer, sondern ein flie\u00dfender Prozesss ist. M\u00e4rkte und Kundenverhalten \u00e4ndern sich. Es gilt also jedes Jahr aufs Neue, nach den 20 Prozent zu suchen.<\/p>\n<h3>Beispiel 2: Auf die richtigen Produkte setzen<\/h3>\n<p>Auch bei Produkten l\u00e4sst sich das Pareto-Prinzip anwenden: Mit 20 Prozent der Produkte werden in der Regel 80 Prozent des Umsatzes erzielt. Als Unternehmer sollten Sie darum herausfinden, welche Ihre umsatzst\u00e4rksten Produkte sind \u2013 und ihre Verkaufsanstrengungen auf diese konzentrieren. Koch empfiehlt, dabei folgende Fragen zu ber\u00fccksichtigen:<\/p>\n<ul>\n<li>Wie viel Verkaufszeit muss ich f\u00fcr das Produkt aufwenden?<\/li>\n<li>Wie viel Werbung muss ich machen, damit es sich verkauft?<\/li>\n<li>Wie komplex sind die Fertigungsabl\u00e4ufe?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Am Ende finden Unternehmer so wom\u00f6glich heraus, dass die Mehrheit ihrer Produkte unwesentliche Gewinne erzielt. Dann sei es h\u00f6chste Zeit, die Produktpalette anzupassen. Erfolgreiche Restaurants machen\u2019s vor: Sie haben nur eine kleine Auswahl der besten Speisen auf der\u00a0Karte stehen. Auf diese Weise k\u00f6nnen sie beispielsweise Zutaten effizienter einkaufen, kalkulieren\u00a0und lagern.<\/p>\n<p>Brauchen Sie Hilfe im Bereich Marketing? <a href=\"http:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/\">www.eckert-seminare.ch<\/a> \u2013 F\u00fcr mehr Erfolg!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.xing-news.com\/reader\/news\/articles\/3468379?ctid=WyJjMzY0OTFhMi0zZDA3LTRhYTEtYjQyMC05NzQ4ZjNlNWU2MzMiLCKOMzMwIixbMzQ2ODc3MywzNDY4Mzc5LDM0Njg3NjNdLG51bGwsbnVsbCxudWxsXQ&amp;link_position=front_page&amp;toolbar=true&amp;top_articles_id=391176&amp;xng_share_origin=iphone\">Quelle<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Pareto-Prinzip k\u00f6nnen Sie Effizienzkiller in Ihrem Unternehmen aufsp\u00fcren. 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