{"id":12121,"date":"2021-04-13T06:30:10","date_gmt":"2021-04-13T04:30:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/?p=12121"},"modified":"2021-01-29T13:12:55","modified_gmt":"2021-01-29T12:12:55","slug":"wie-man-ein-virtuelles-team-fuehrt-mit-7-strategien-zum-erfolg-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/wie-man-ein-virtuelles-team-fuehrt-mit-7-strategien-zum-erfolg-13\/","title":{"rendered":"Wie man ein virtuelles Team f\u00fchrt: Mit 7 Strategien zum Erfolg (1\/3)"},"content":{"rendered":"<p><strong>2% der deutschen Arbeitnehmer arbeiten regelm\u00e4\u00dfig im Homeoffice, viele davon in sogenannten virtuellen Teams. Zusammenarbeit \u00fcber r\u00e4umliche Distanzen hinweg stellt Teamleiter vor neue Herausforderungen. 7 Strategien sind besonders wichtig, um ein verteiltes Team zum Erfolg zu f\u00fchren.<\/strong><\/p>\n<p>Google und Facebook bauen f\u00fcr ihre Mitarbeiter riesige Campusse inklusive Wellness-Center, Spielpl\u00e4tzen und Vegan-Restaurants. Alles, um Talente aus aller Welt anzuziehen und m\u00f6glichst rund um die Uhr in ihren B\u00fcros zu halten.<\/p>\n<p>Wahrscheinlich sitzt dein Unternehmen weder im Silicon Valley noch besitzt es so prall gef\u00fcllte Bankkonten wie Apple. Um hoch qualifizierte Mitarbeiter f\u00fcr dich zu gewinnen musst du andere Wege gehen. Spezialisten, vor allem im technischen Bereich, wohnen nicht um die Ecke und sind nicht unbedingt scharf darauf, f\u00fcr einen neuen Job umzuziehen.<\/p>\n<p><strong>Virtuelle Teams zu f\u00fchren erfordert besondere Kompetenzen<\/strong><\/p>\n<p>Oft bleibt nichts anderes \u00fcbrig, als in virtuellen Teams zu arbeiten, von verschiedenen Orten aus: am heimischen Schreibtisch, im Caf\u00e9 oder einem\u00a0Co-Working-Space. 12% der deutschen Arbeitnehmer\u00a0arbeiten regelm\u00e4\u00dfig im Homeoffice. Technisch gesehen ist die Zusammenarbeit als virtuelles oder verteiltes Team \u00fcberhaupt kein Problem mehr. Dank High-Speed-Internet und den vielen genialen Tools auf dem Markt.<\/p>\n<p>Virtuelle Teams haben Vorteile, die \u00fcber die eingesparte Miete f\u00fcrs Gro\u00dfraumb\u00fcro hinausgehen. Viele sch\u00e4tzen die pers\u00f6nliche Freiheit und die Work-Life-Balance, die dieses Arbeitsmodell bietet. Doch Technik ist kein hundertprozentiger Ersatz f\u00fcr den direkten Kontakt mit Kollegen. Wenn man t\u00e4glich zusammenarbeitet, sich aber so gut wie nie pers\u00f6nlich trifft, entstehen\u00a0spezielle Herausforderungen.<\/p>\n<p>F\u00fchrungskr\u00e4fte sind selten wirklich\u00a0auf das F\u00fchren virtueller Teams vorbereitet. Durch die r\u00e4umliche Entfernung entf\u00e4llt ein Gro\u00dfteil der \u201cnat\u00fcrlichen\u201d Kommunikation und der zwischenmenschlichen Interaktionen. Pers\u00f6nlichkeit und F\u00e4higkeiten des Teamleiters sind deshalb nicht weniger gefragt, sondern mehr. Er muss das Team zusammenhalten und sozusagen die Distanzen \u00fcberbr\u00fccken.<\/p>\n<p>Diese sieben Handlungsfelder helfen dir, ein virtuelles Team erfolgreich zu f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><strong>1. Stelle Teammitglieder ein, denen du vertraust<\/strong><\/p>\n<p>Ein virtuelles Team funktioniert nur, wenn es aus den richtigen Menschen besteht. Ansonsten ist die Erfolgschance ziemlich gering. In verteilten Teams ist ein hohes Ma\u00df an Vertrauen das Allerwichtigste. Schlie\u00dflich kannst du nicht mal schnell einen Blick durchs B\u00fcro wandern lassen und schauen, ob alle konzentriert bei der Arbeit sind oder mal wieder das Smartphone checken.<\/p>\n<p>Mitglieder eines virtuellen Teams m\u00fcssen intrinsisch motiviert sein, also aus sich selbst heraus. Sie m\u00fcssen sich selbst organisieren und Dinge erledigen, ohne dass sie permanent jemand daran erinnert. Sie sollten gerne mit verschiedenen Software-Tools arbeiten und digital kommunizieren. Und nicht zuletzt m\u00fcssen sie mit der gewissen sozialen Isolation zurechtkommen, die die Arbeit im Homeoffice, fernab von den Kollegen, mit sich bringt.<\/p>\n<p>Achte auf diese Merkmale, wenn du Mitarbeiter f\u00fcr dein Team ausw\u00e4hlst. Stelle nur jemanden ein, dem du zu hundert Prozent vertraust. Gib ihm einen gro\u00dfen Vertrauensvorschuss mit auf den Weg. Ob jemand wirklich ins Team passt und die richtige Einstellung hat, l\u00e4sst sich nicht auf den ersten Blick sagen. Teste einen neuen Mitarbeiter in einem kleinen Projekt oder f\u00fcr eine bestimmte Zeit, bevor du ihn fest ins Team integrierst.<\/p>\n<p><strong><br \/>\n2. So fr\u00fch wie m\u00f6glich Normen und Regeln in deinem Team definieren<\/strong><\/p>\n<p>Jedes \u201cnormale\u201d Team hat ein ungeschriebenes Regelwerk. Wer ist f\u00fcr welches Thema zust\u00e4ndig? Wie werden Entscheidungen getroffen? Wie findet die Kommunikation im Team statt? Wie werden Konflikte gel\u00f6st? Ist es in Ordnung, tags\u00fcber auch mal Privates zu erledigen? Wann kann man Urlaub nehmen?<\/p>\n<p>Solche Normen haben sich irgendwann im Team etabliert und werden von neuen Teammitgliedern relativ schnell \u00fcbernommen. In virtuellen Teams fehlt dieser Prozess, man ist einfach nicht lange genug zusammen. Ohne solche Normen entsteht Unsicherheit. Als Teamleiter musst du diese L\u00fccke schlie\u00dfen. Definiere so fr\u00fch wie m\u00f6glich mit deinem Team eure internen Regeln, wie ihr in Zukunft zusammenarbeiten wollt. Dazu geh\u00f6ren Fragen wie:<\/p>\n<ul>\n<li>Wann finden Meetings und andere Termine statt?<\/li>\n<li>Wie sind die Arbeitszeiten geregelt? Gibt es eine Kernarbeitszeit?<\/li>\n<li>Wie wird die eigene Arbeit dokumentiert?<\/li>\n<li>Welche Tools und welche Kommunikationskan\u00e4le werden f\u00fcr welche Zwecke genutzt?<\/li>\n<li>Welche Umgangsregeln gelten, zum Beispiel im Chat oder in einer Videokonferenz?<\/li>\n<li>Wie wird mit Fehlern oder Konflikten zwischen Teammitgliedern umgegangen?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es w\u00e4re ein Fehler, zu glauben, diese Dinge w\u00fcrden sich von selbst regeln. Deshalb solltest du die gemeinsam besprochenen Regeln und Normen dokumentieren und f\u00fcr alle zug\u00e4nglich machen. Ermutige die Teammitglieder, nachzufragen, wenn sie unsicher sind, wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten sollen.<\/p>\n<p><strong><br \/>\n3. Statt CC an alle: Effiziente Kommunikation in virtuellen Teams<\/strong><\/p>\n<p>Kommunikation\u00a0ist das A und O in virtuellen Teams, wenn es mit der Zusammenarbeit klappen soll. Einerseits muss alles Wichtige besprochen werden. Andererseits darf die Kommunikation nicht ausufern, was auf digitalen Plattformen gerne passiert. Wer schon mal in einer Kommentarspalte oder einem Online-Forum stundenlange Hin-und-her-Diskussionen gef\u00fchrt hat, wei\u00df, was ich meine.<\/p>\n<p>Vieles bespricht man am besten direkt. Ein w\u00f6chentliches Teammeeting per Videokonferenz sollte fester Bestandteil jedes virtuellen Teams sein. Darin besprichst du mit deinem Team den Status der aktuellen Projekte, die Aufgaben f\u00fcr die Woche und andere Themen, die gerade aktuell sind. Kleine Teams halten oft zus\u00e4tzlich jeden Morgen ein kurzes Meeting, zum Beispiel das\u00a0Daily Scrum Meeting. Halte dein Team dazu an, bei Bedarf eigene Meetings untereinander abzuhalten.<\/p>\n<p>Videokonferenzen haben gegen\u00fcber Telefonaten den Vorteil, dass die Teilnehmer konzentrierter sind. Man wird ja gesehen. Zeichne wichtige Meetings auf und stelle sie allen zur Verf\u00fcgung. So entstehen weniger Missverst\u00e4ndnisse, weil jeder nachsehen kann, was genau besprochen wurde. Ein kurzes\u00a0Protokoll im Wiki\u00a0zu jedem Meeting fasst die Kernpunkte zusammen.<\/p>\n<p>Die allt\u00e4gliche Projektkommunikation l\u00e4uft in verteilten Teams haupts\u00e4chlich \u00fcber\u00a0Team Chat-,\u00a0Ticket-\u00a0oder\u00a0Collaboration-Tools. Auf E-Mail-Kommunikation innerhalb des Teams solltest du lieber verzichten, das wird schnell un\u00fcbersichtlich.<\/p>\n<p>Lege mit deinem Team fest, welches Medium f\u00fcr welche Art Kommunikation verwendet wird. Ein Chat eignet sich f\u00fcr schnelle Nachfragen beim Kollegen und kurze Diskussionen. Infos wie Spezifikationen oder Aufgabenbeschreibungen, die f\u00fcr alle wichtig sind, sollten dagegen lieber in einen Kommentar im Projektmanagement-Tool geschrieben werden.<\/p>\n<p>Diskussionen per Chat oder Kommentarfunktion k\u00f6nnen leicht hitzig werden und sich in die L\u00e4nge ziehen. Weil alle nonverbalen Faktoren in der Kommunikation fehlen sind Missverst\u00e4ndnisse vorprogrammiert. Emojis helfen nur bedingt. Es ist deshalb von Vorteil, Probleme und heikle Themen immer pers\u00f6nlich per Telefon oder Videochat zu besprechen.<\/p>\n<p>Stehen Sie vor der Herausforderung ein Team virtuell zusammenzubringen? Wir unterst\u00fctzen Sie gerne dabei! <a href=\"http:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/\">www.eckert-seminare.ch<\/a> \u2013 F\u00fcr mehr Erfolg!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/plan.io\/de\/blog\/wie-man-ein-virtuelles-team-fuehrt-7-strategien-zum-erfolg\/\">Quelle<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2% der deutschen Arbeitnehmer arbeiten regelm\u00e4\u00dfig im Homeoffice, viele davon in sogenannten virtuellen Teams. 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