{"id":13627,"date":"2022-09-14T06:30:12","date_gmt":"2022-09-14T04:30:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/?p=13627"},"modified":"2022-02-09T09:17:22","modified_gmt":"2022-02-09T08:17:22","slug":"byebye-millenials-mit-diesen-5-veralteten-regeln-verscheuchen-arbeitgeber-ihre-fachkraefte-fuer-immer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/byebye-millenials-mit-diesen-5-veralteten-regeln-verscheuchen-arbeitgeber-ihre-fachkraefte-fuer-immer\/","title":{"rendered":"\u201eByebye Millenials\u201c: Mit diesen 5 veralteten Regeln verscheuchen Arbeitgeber ihre Fachkr\u00e4fte \u2013 f\u00fcr immer"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch \u2013 diesen Spruch haben Sie in den letzten Jahren vermutlich so oft geh\u00f6rt beziehungsweise gelesen, dass er Ihnen bereits zum Hals raush\u00e4ngt. Ja,\u00a0<\/strong><strong>Employer <\/strong><strong>Branding<\/strong><strong>\u00a0wird immer wichtiger, und ja, die Arbeitgeber m\u00fcssen umdenken, um auch in Zeiten des Fachkr\u00e4ftemangels noch ausreichend qualifizierte Mitarbeiter gewinnen und binden zu k\u00f6nnen. Nur eines vergessen sie dabei leider h\u00e4ufig: Sie halten an veralteten, starren und v\u00f6llig \u00fcberfl\u00fcssigen Regeln fest. Wir verraten Ihnen heute, welche das sind.<\/strong><\/p>\n<h3>Tradition vs. Innovation: Die Zwickm\u00fchle deutscher Arbeitgeber<\/h3>\n<p>Die Digitalisierung und Globalisierung, der demografische Wandel und die anspruchsvolle\u00a0<strong>Generation Y<\/strong>: Wir haben bereits in zahlreichen Artikeln beleuchtet, dass und weshalb sich die\u00a0<strong>Gesch\u00e4ftswelt<\/strong>\u00a0nicht nur in Deutschland, sondern in den gesamten westlichen Industrienationen derzeit so\u00a0<strong>stark ver\u00e4ndert<\/strong>.<\/p>\n<p>Wenn es um die\u00a0<strong>Mitarbeitergewinnung und -bindung<\/strong>\u00a0geht, stellt der erwartete \u2013 und je nach Branche bereits sp\u00fcrbare \u2013 Fachkr\u00e4ftemangel die aktuell gr\u00f6\u00dfte Herausforderung f\u00fcr Arbeitgeber dar. Sie m\u00fcssen ihre internen Strukturen \u00fcberdenken, Prozesse ver\u00e4ndern und alte Gedankenwelten hinter sich lassen. Davon betroffen sind alle Bereiche und Aktivit\u00e4ten eines Unternehmens, zum Beispiel<\/p>\n<ul>\n<li>Arbeitszeitenregelungen,<\/li>\n<li>betriebliches Gesundheitsmanagement,<\/li>\n<li>Technologien wie Hard- und Software oder auch<\/li>\n<li>Unternehmenswerte, Leits\u00e4tze und Betriebskultur.<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr Arbeitgeber ist es an der Zeit, einen gro\u00dfen Schritt in\u00a0<strong>Richtung Zukunft<\/strong>\u00a0zu machen. Die innovativen Ideen \u00fcberschlagen sich und die Unternehmen versuchen sich gegenseitig durch noch modernere und attraktivere Angebote in ihrem\u00a0Employer Branding\u00a0zu \u00fcbertrumpfen und sich dadurch gegenseitig die begehrtenFachkr\u00e4fte\u00a0vor der Nase wegzuschnappen. Das Problem an der Sache ist nur, dass sich viele Arbeitgeber gleichzeitig str\u00e4uben, gewohnte<strong>\u00a0Werte<\/strong>\u00a0und gelebte\u00a0<strong>Traditionen loszulassen<\/strong>. Sie halten nicht selten an veralteten, starren und in der heutigen Zeit v\u00f6llig nutzlosen Regeln fest, wodurch sie die begehrten Fachkr\u00e4fte \u2013 und vor allem die Generation Y \u2013 eher\u00a0<strong>abschrecken<\/strong>\u00a0als anlocken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Um die \u201e<strong>Millenials<\/strong>\u201c also gewinnen und vor allem langfristig binden zu k\u00f6nnen, sollten Sie als Arbeitgeber noch einmal \u00fcberdenken, ob Sie nicht vielleicht folgende\u00a0<strong>\u00fcberfl\u00fcssige \u201eTraditionen\u201c<\/strong>\u00a0loslassen und sich stattdessen innovativeren Strukturen und Regeln zuwenden sollten:<\/p>\n<h3>#1 Verbot der Smartphone-Nutzung am Arbeitsplatz<\/h3>\n<p>Rund eine Milliarde aktive Smartphones gibt es mittlerweile auf der Welt. In L\u00e4ndern mit hohem Wohlstand finden Sie kaum noch Menschen, die nicht mindestens ein Handy besitzen. Ausnahmen stellen eher Kinder sowie \u00e4ltere Personen dar. Wenn also quasi\u00a0<strong>jeder Ihrer Mitarbeiter mindestens ein privates Smartphone<\/strong>\u00a0besitzt und dieses auch aktiv nutzen m\u00f6chte, wieso sollten Sie dies dann verbieten?<\/p>\n<p><em>Weil die Mitarbeiter w\u00e4hrend der Arbeitszeit auch arbeiten sollen<\/em>, werden jetzt viele von Ihnen antworten. Sie sollen nicht unn\u00f6tig Zeit mit Telefonaten, Whatsapp oder Online-Shopping verplempern. Das ist eine durchaus korrekte und nachvollziehbare Aussage.<\/p>\n<p>Das Problem an der Sache ist nur, dass Sie damit bei der \u201e<strong>Generation Y<\/strong>\u201c, welche quasi mit Handys und sp\u00e4ter auch Smartphones aufgewachsen ist, nicht punkten k\u00f6nnen. Sie m\u00fcssen Ihren Blick in die Zukunft richten und da werden Smartphones eine immer bedeutendere Rolle einnehmen. Wenn Sie also wirklich als\u00a0<strong>innovativer und zukunftsgerichteter Arbeitgeber<\/strong>\u00a0bei den begehrten\u00a0<strong>Fachkr\u00e4ften<\/strong>\u00a0punkten m\u00f6chten, sollten Sie stattdessen \u00fcber den Nutzen nachdenken, welchen das Mitbringen des privaten Smartphones zum Arbeitsplatz f\u00fcr Sie haben k\u00f6nnte. Die Sprache ist vom Konzept \u201e<strong>Bring Your Own Device<\/strong>\u201c.<\/p>\n<h3>#2 Leistungsbeurteilungen und Gau\u00df\u2019sche Kurven<\/h3>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Schwierigkeit der Arbeitgeber und zugleich Sehnsucht der Arbeitnehmer ist:\u00a0<strong>Vertrauen<\/strong>. Wirklich attraktiv werden Sie als Arbeitgeber f\u00fcr die Millenials n\u00e4mlich, wenn Sie diesen Vertrauen entgegenbringen und dadurch ein v\u00f6llig neues Ma\u00df an\u00a0<strong>Selbstverantwortung, Flexibilit\u00e4t und\u00a0<\/strong><strong>Wertsch\u00e4tzung<\/strong>. Doch wie bereits beim ersten Punkt f\u00e4llt vielen Unternehmen auch hinsichtlich der Leistung, Motivation und Produktivit\u00e4t ihrer Mitarbeiter genau dieses Vertrauen schwer. Also wird jeder Angestellte zu einer Nummer und mittels\u00a0<strong>Leistungsbeurteilungen und Gau\u00df\u2019schen Kurven<\/strong>\u00a0soll dieser ab sofort anhand \u201eobjektiver\u201c Kriterien bewertet werden.<\/p>\n<p>Aber Menschen sind nun einmal\u00a0<strong>keine Roboter<\/strong>. Sie \u201efunktionieren\u201c nicht, sie sind keine \u201eNummer\u201c \u2013 und wollen deshalb auch nicht so behandelt werden. Nat\u00fcrlich m\u00f6chten Sie faule Trittbrettfahrer entlarven und Leistungstr\u00e4ger f\u00f6rdern sowie belohnen. Doch die Zeiten der Excel-Tabellen, Normalverteilungen und Kostenfaktoren sollten sich langsam dem Ende neigen und die\u00a0<strong>Betriebskultur<\/strong>\u00a0muss wieder\u00a0<strong>menschlicher<\/strong>\u00a0werden. Kein Wunder, dass viele Millenials sich vor allem von KMUs oder Familienbetrieben mit\u00a0<strong>lockerer Arbeitsatmosph\u00e4re und\u00a0<\/strong><strong>flachen Hierarchien<\/strong>\u00a0locken lassen. Hier f\u00fchlen sie sich noch als Mensch \u2013 und nicht als Kennzahl oder Roboter.<\/p>\n<h3>#3 Strenge Kleiderordnung<\/h3>\n<p>\u00c4u\u00dferst unbeliebt sind bei den Millenials \u00fcbrigens auch strenge Kleiderordnungen. Sie legen schlie\u00dflich viel Wert auf\u00a0<strong>Individualit\u00e4t und Selbstbestimmung<\/strong>\u00a0\u2013 und da passt der Business-Einheitslook so gar nicht ins Lebensgef\u00fchl. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen und sollten Sie als Arbeitgeber auch in Zukunft nicht alle Kleiderordnungen au\u00dfer Kraft setzen. Dies ist schon allein aus Gr\u00fcnden des\u00a0<strong>Arbeitsschutzes<\/strong>\u00a0nicht m\u00f6glich. Zudem gibt es Branchen, in welchen die Kleiderordnung hygienische Gr\u00fcnde hat, wie in Krankenh\u00e4usern oder in der K\u00fcche.<\/p>\n<p>Doch in allen anderen F\u00e4llen gilt: Reichen der schwarze Anzug mit Krawatte oder das schicke Kost\u00fcm nicht auch im Kundenkontakt oder bei Gesch\u00e4ftsreisen aus? M\u00fcssen die Mitarbeiter wirklich (immer noch) jeden Tag im\u00a0<strong>unbequemen Business-Look<\/strong>\u00a0im B\u00fcro vor ihrem PC sitzen? Oder w\u00e4ren Sneakers, Jeans und ein einfarbiges T-Shirt wirklich so ein Beinbruch f\u00fcr Sie als Arbeitgeber? Wir finden:\u00a0<strong>Strenge Kleiderordnungen geh\u00f6ren der Vergangenheit an.<\/strong><\/p>\n<h3>#4 Konformit\u00e4t statt Individualit\u00e4t<\/h3>\n<p>Die Lockerung der Kleiderordnung ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: Als Arbeitgeber sollten Sie sich n\u00e4mlich von der k\u00fcnstlichen Konformit\u00e4t verabschieden und stattdessen fortan die<strong>\u00a0Individualit\u00e4t Ihrer Mitarbeiter f\u00f6rdern<\/strong>. Wieso? Einerseits, weil Konformit\u00e4t dumm macht. Und andererseits, weil die Millenials nun einmal gro\u00dfen Wert auf Ihre\u00a0<strong>Individualit\u00e4t, Selbstverantwortung und Freiheit<\/strong>\u00a0legen. Das f\u00e4ngt bei der freien Wahl ihrer Kleidung an und erstreckt sich \u00fcber jeden Bereich ihres (Berufs-) Lebens. Dabei sind es genau diese Individualisten und Querdenker, welche Ihren wirtschaftlichen Erfolg ankurbeln und Ihr Unternehmen auf die n\u00e4chste Stufe heben k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>#5 Starre Arbeitszeiten<\/h3>\n<p>Was bei der Kleidung beginnt, endet bei der\u00a0<strong>Zeiteinteilung<\/strong>: Auch hier w\u00fcnschen sich die Millenials\u00a0<strong>Selbstbestimmung<\/strong>. Sie m\u00f6chten \u2013 wenn m\u00f6glich \u2013 ortsunabh\u00e4ngig arbeiten, ihre\u00a0Arbeitszeit\u00a0frei einteilen oder sich irgendwann mittels Sabbatical auf eine Weltreise verabschieden. Im Fokus stehen<\/p>\n<ul>\n<li>eine ausgewogene\u00a0Work-Life-Balance,<\/li>\n<li>die gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie,<\/li>\n<li>ein hohes Ma\u00df an pers\u00f6nlicher Freiheit,<\/li>\n<li>zeitliche Flexibilit\u00e4t,<\/li>\n<li>der Wunsch nach Selbstverwirklichung,<\/li>\n<li>Wertsch\u00e4tzung und Vertrauen durch den Arbeitgeber<\/li>\n<li>und trotz allem noch der Wunsch nach finanzieller sowie Arbeitsplatzsicherheit.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Vertrauensarbeitszeit,\u00a0<\/strong><strong>Home-Office<\/strong><strong>,\u00a0<\/strong><strong>Sabbaticals<\/strong>: So sehen daher die Arbeitszeitmodelle der Zukunft aus. Also verabschieden Sie sich von \u201eNine to Five\u201c und Stempelkarten.<\/p>\n<h3>Fazit: Millenials k\u00f6nnen nicht nur nehmen, sondern auch geben!<\/h3>\n<p>\u201eWieso? Was habe ich davon?\u201c, fragen Sie sich jetzt? Ganz einfach:\u00a0<strong>Hoch qualifizierte Fachkr\u00e4fte<\/strong>\u00a0\u2013 heute und in Zukunft. Doch das ist nicht der einzige Vorteil, wenn Sie endlich den Mut fassen und sich von diesen f\u00fcnf veralteten Regeln verabschieden: Sie gewinnen auch<strong>\u00a0motiviertere und produktivere Mitarbeiter.<\/strong>\u00a0Wenn Sie ihnen auf Augenh\u00f6he begegnen und Vertrauen entgegenbringen, sind die Millenials n\u00e4mlich durchaus auch zur Leistung bereit. Und dank exzellenter (Aus-) Bildung, ihren innovativen Ideen, ihrem Hang zum Idealismus und ihrer Gleichg\u00fcltigkeit gegen\u00fcber materiellen Werten haben sie als Arbeitnehmer aller Kritik zum Trotz eine Menge zu bieten.<\/p>\n<p>Wir sind f\u00fcr Sie da! &#8211;\u00a0<a href=\"http:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/\">www.eckert-seminare.ch<\/a> &#8211; F\u00fcr mehr Erfolg!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/veraltete-regeln-von-unternehmen\/?fbclid=IwAR3jhokhY8HlZTl1bXh0d2bxAwWvAgSoHSy31RveXTcRqeq8m8cmkRfxW7M&amp;xing_share=news\">Quelle<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Arbeitswelt befindet sich im Umbruch \u2013 diesen Spruch haben Sie in den letzten Jahren vermutlich so oft geh\u00f6rt beziehungsweise&#8230;<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":13629,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[149],"tags":[314,316,313,251,315],"class_list":{"0":"post-13627","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-fuehrung","8":"tag-employer-branding","9":"tag-fortschritt","10":"tag-millenials","11":"tag-mitarbeiter","12":"tag-zukunft"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13627","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13627"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13627\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13630,"href":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13627\/revisions\/13630"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13629"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13627"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13627"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13627"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}