{"id":14123,"date":"2023-06-07T06:30:24","date_gmt":"2023-06-07T04:30:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/?p=14123"},"modified":"2022-08-03T10:35:36","modified_gmt":"2022-08-03T08:35:36","slug":"darum-sollten-sich-fuehrungskraefte-jetzt-verstaerkt-um-ihre-mitarbeiter-kuemmern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eckert-seminare.ch\/fr\/darum-sollten-sich-fuehrungskraefte-jetzt-verstaerkt-um-ihre-mitarbeiter-kuemmern\/","title":{"rendered":"Darum sollten sich F\u00fchrungskr\u00e4fte jetzt verst\u00e4rkt um ihre Mitarbeiter k\u00fcmmern"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\">Eine Marathon-Aufgabe: Fast die H\u00e4lfte der Angestellten leidet durch die Coronakrise unter Konzentrationsschw\u00e4che.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zu viel Verantwortung lastet auf den Mitarbeitern in Unternehmen. Durch die Pandemie f\u00fchlen sie sich mehr und mehr \u00fcberfordert. Etwa 60 Prozent f\u00e4llt es bei fortschreitender Pandemie schwer, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Das ergab jetzt eine Untersuchung der Organisations- und Personalberatung Korn Ferry, die 1064 Personen nach ihrer derzeitigen Motivation befragt hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zwei Drittel der Befragten sind sogar davon \u00fcberzeugt, dass sie heute noch mehr Arbeit haben als vor Beginn der Krise.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als Grund f\u00fcr die Konzentrationsschw\u00e4che haben 45 Prozent der Befragten angegeben, zu viele Verantwortlichkeiten gleichzeitig erhalten zu haben. Fast jeder Dritte f\u00fchlt sich daher durch die Pandemie und ihre Folgen f\u00fcr Wirtschaft und Gesellschaft mehr und mehr \u00fcberfordert.<br \/>\nHinzu kommt, dass mehr als die H\u00e4lfte der Studienteilnehmer angegeben haben, dass die neuen Arbeitsbedingungen zu Konflikten mit ihrer Familie gef\u00fchrt haben. Auch die wirtschaftliche Unsicherheit belastet fast zwei Drittel der Arbeitnehmer. Und zudem f\u00fcrchten fast genauso viele die medizinischen Konsequenzen der Krise.<\/p>\n<p><strong>Kampf gegen das Aufgeben<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDas \u00dcberstehen der Pandemie und deren Folgen gleicht einem Marathon\u201c, sagt Christoph M\u00e2t, Leiter Assessment &amp; Succession, von Korn Ferry. Den Menschen werde zunehmend klar, dass ein kurzfristiges Ende nicht zu erwarten sei. \u201eDa ist bei vielen, wie im Mittelteil eines Marathons, die Luft raus. Das Ziel scheint noch so unerreichbar weit entfernt.\u201c Es komme also gerade jetzt darauf an, nicht aufzugeben, sondern durchzuhalten. Und da sind erneut die F\u00fchrungskr\u00e4fte gefragt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bereits in der ersten Pandemie-Phase standen sie vor gro\u00dfe Herausforderungen Sie mussten<\/p>\n<ul>\n<li>ihre Teams in k\u00fcrzester Zeit auf Home Office und Remote-Arbeit umstellen.<\/li>\n<li>wichtige Entscheidungen in k\u00fcrzester Zeit treffen.<\/li>\n<li>schwierige Beschl\u00fcsse und Anordnungen wie Kurzarbeit, Lohnk\u00fcrzungen oder gar Entlassungen verk\u00fcnden.<\/li>\n<li>mit einem fehlenden Planungshorizont weiterarbeiten.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eWer heute f\u00fchrt, macht in k\u00fcrzester Zeit eine der schwierigsten Phasen seiner Karriere mit\u201c, stellt M\u00e2t fest. Mit den bisherigen F\u00fchrungsstrategien und -konzepten seien sie daf\u00fcr kaum ausreichend vorbereitet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Problem: Der einzige Kontakt, den F\u00fchrungskr\u00e4fte und ihre Mitarbeiter in vielen Unternehmen seit Monaten haben, ist der \u00fcber Telefon und Videokonferenzen. \u201eUmso wichtiger ist es, dass F\u00fchrungskr\u00e4fte ein Vorbild sind und ihre Videofunktion ausreichend nutzen, um damit Pr\u00e4senz zu zeigen.\u201c Denn der Wunsch nach N\u00e4he ist gro\u00df: So gaben 70 Prozent der Befragten an, beim digitalen Austausch die Kamera h\u00e4ufiger oder viel h\u00e4ufiger anzuschalten.<\/p>\n<p><strong>Intensive N\u00e4he aufbauen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aus diesem Grund empfiehlt Korn-Ferry-Experte M\u00e2t den F\u00fchrungskr\u00e4ften, die Beziehungen zu den jeweiligen Teams und den einzelnen Mitarbeitern \u2013 trotz der physischen Ferne \u2013 zu intensivieren. Einzelgespr\u00e4che seien ebenso wichtig wie Gespr\u00e4chsrunden in Gruppen. Zwischendurch wirke auch \u201eeine aufmunternde SMS vom Chef\u201c manchmal gro\u00dfe Wunder.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eEs geht in dieser Phase darum, die Motivation der Teams unbedingt zu erhalten und damit ihr Durchhalteverm\u00f6gen zu st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das schaffen die F\u00fchrungskr\u00e4fte aber nicht allein. Sie ben\u00f6tigen die R\u00fcckendeckungen von CEOs, Vorst\u00e4nden und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrungen. Diese sollten offen auf ihre eigenen Top-Leute zugehen, zuh\u00f6ren und \u201ewo es geht versuchen, aus ihrer Position heraus zu helfen\u201c, empfiehlt Christoph M\u00e2t.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eWer bisher F\u00fchrung stets als Nebenprodukt von Management gesehen hat, muss sp\u00e4testens jetzt umdenken. Sonst droht die Stimmung im Unternehmen zu kippen.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.xing-news.com\/reader\/news\/articles\/3468773?ctid=WyJjMzY0OTFhMi0zZDA3LTRhYTEtYjQyMC05NzQ4ZjNlNWU2MzMiLCKOMzMwIixbMzQ2ODc3MywzNDY4Mzc5LDM0Njg3NjNdLG51bGwsbnVsbCxudWxsXQ&amp;link_position=front_page&amp;toolbar=true&amp;top_articles_id=391176&amp;xng_share_origin=iphone\">Quelle<\/a>: Xing<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Marathon-Aufgabe: Fast die H\u00e4lfte der Angestellten leidet durch die Coronakrise unter Konzentrationsschw\u00e4che. 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