Skip to main content

Führung bedeutet heute mehr als Ziele setzen und Ergebnisse kontrollieren. Teams erwarten Orientierung, Vertrauen und vor allem: Empathie.

Was heisst empathisch führen?

Empathische Führungskräfte nehmen die Perspektive ihrer Mitarbeitenden ein, hören aktiv zu und erkennen Bedürfnisse hinter Worten und Verhalten. Es geht nicht um „nett sein“, sondern darum, Menschen wirklich zu verstehen und dadurch besser zu begleiten.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkeres Vertrauen: Mitarbeitende fühlen sich gesehen und ernst genommen. Ein Team-Gefühl entsteht.
  • Bessere Zusammenarbeit: Offene Kommunikation verhindert Missverständnisse und Konflikte. Mitarbeitende arbeiten reibungsloser miteinander.
  • Resilienz im Team: Empathie schafft Sicherheit. Und damit können besonders in Zeiten von Unsicherheit und Veränderung Führungskräfte zu einem Stützpfeiler für andere werden
  • Stärkerer Zusammenhalt: Mehr Motivation bei der Arbeit. Mitarbeitende fühlen sich verstanden, bringen sich mehr ein und verlassen weniger schnell das Unternehmen.

Wie können Führungskräfte Empathie zeigen?

  • Aktives Zuhören: Nicht nur auf Inhalte achten, sondern auch wie Dinge gesagt werden. Untertöne, Körpersprache und Wortwahl spielen eine Rolle. Versuchen Sie, ihren Gegenübern auf Augenhöhe zu begegnen. Das heisst, in Gesprächen präsent und aufmerksam sein, die Augen weg vom Bildschirm und dem Gegenüber zugewandt. Beispiel: Ein Teammitglied schlägt eine neue Idee vor. Die Führungskraft hört von Anfang bis Ende zu, hinterfragt konstruktiv und unterstützt die Umsetzung.
  • Fragen stellen: Wirklich verstehen wollen, statt vorschnell zu bewerten. Beispiel: Eine Führungskraft fragt regelmässig nach, wie es den Mitarbeitenden geht. Oder eine Führungskraft fragt auch die stillen Mitarbeitenden nach ihrer Meinung und hat ein offenes Ohr für alle Arten von Vorschlägen, egal wie ungewöhnlich sie auf den ersten Blick erscheinen mögen
  • Präsenz zeigen: Zeit nehmen für Gespräche, Fragen wie auch Kaffeepausen oder ähnliches. Da sein auch ausserhalb von Krisen. Beispiel: In unsicheren Zeiten hält die Führungskraft regelmässige Check-ins bei den betroffenen Personen ab, um Sorgen frühzeitig aufzufangen.
  • Eine konstruktive Fehlerkultur fördern: Auch Führungskräfte machen Fehler und sollen auch offen und konstruktiv angegangen werden, sodass die Mitarbeitenden dem Beispiel folgen können. Mögliche Konflikte sollten früh adressiert werden, um ein Aufschaukeln zu verhindern. Beispiel: Statt Konflikte unter den Teppich zu kehren, moderiert die Führungskraft ein klärendes Gespräch zwischen den Beteiligten.
  • Feedback einholen: Regelmässig fragen, wie es dem Team geht und was gebraucht wird. Beispiel: Feedbackrunden werden genutzt, um Erfolge zu feiern und Herausforderungen offen zu besprechen. Aber auch Hindernisse und Verbesserungsvorschläge sollten proaktiv mitgeteilt werden.

Fazit
Empathische Führung ist kein „Soft Skill“ am Rand, sondern eine zentrale Kompetenz moderner Führung. Sie verbindet Menschlichkeit mit Wirksamkeit und macht den Unterschied zwischen einem Team, das funktioniert, und einem Team, das sich gegenseitig stützt.

#Führung #Empathie #Leadership #Teamwork #NewWork #Führungskompetenz

Weiterführende Informationen

https://www.who.int/europe/de/news/item/30-10-2023-physical-activity-benefits-workplaces-highlights-new-who-guide-for-small-and-medium-businesses
https://www.baspo.admin.ch/de/bewegungsempfehlungen

Jeffrey Conrath Miller, Zlatan Krizan: Walking facilitates positive affect (even when expecting the opposite). Emotion, 2016. DOI: 10.1037/a0040270

Marily Oppezzo, Daniel Schwartz: Give your ideas some legs: The positive effect of walking on creative thinking. Journal of Experimental Psychology: Learning, Memory, and Cognition, 2014. DOI: 10.1037/a0036577

Paoli, A. G. D., Smith, A. L., & Pontifex, M. B. (2017). Does walking mitigate affective and cognitive responses to social exclusion?. Journal of Sport and Exercise Psychology39(2), 97-108.

WordPress Cookie Notice by Real Cookie Banner