Herausragende Arbeit ist nicht selbstverständlich. Eine regelmäßige Gehaltserhöhung ist ein Weg, um sie zu würdigen. Moderne Vorgesetzte binden Leistungsträger noch auf andere Art – etwa mit diesen vier Gesten der Wertschätzung

#1 Freigeben

Studien zur Produktivität zeigen immer wieder: Ein großer Teil der Arbeitszeit wird mit Tätigkeiten verschwendet, die rein gar nichts mit dem Job oder dem normalen, sozialen Umgang unter Kollegen zu tun haben. Viele Wissenschaftler meinen, dass ein Sechs-Stunden-Tag oder eine Vier-Tage-Woche bei gleicher Bezahlung die Produktivität sogar steigern helfen. Nun kann sich aber nicht jede Unternehmerin ein solch ambitioniertes Arbeitszeitmodell leisten.

Was aber drin ist: Dem Leistungsträger im Team einfach mal freigeben. Hat er oder sie gerade hoch konzentriert ein schwieriges Projekt durchgepeitscht? „Bleib Montag zu Hause, hast du dir verdient“, könnte ein guter Chef da sagen – natürlich nicht bei Freelancern, die auf Tageshonorarbasis arbeiten und auch nicht, um heimlich angesammelte Überstunden abzubauen. An einem Freitagnachmittag oder an einem Brückentag ist einfach rein gar nichts zu tun? Wer da nicht darauf pocht, dass Zeit unproduktiv abgesessen wird, demonstriert Wertschätzung und sichert sich im Gegenzug Loyalität.

#2 Lob

Gute Vorgesetzte machen den Mund auf – bei Fehlern ebenso wie bei guter Arbeit. Das muss nicht gleich in eine Lobeshymne vor versammelter Mannschaft oder im monatlichen Newsletter ausarten. Bereits ein kurzes „Super xyz“ beim Vorbeigehen im Flur hebt die Stimmung. Ein solcher Kommentar drückt nicht nur Anerkennung für eine Leistung aus. Er beweist auch, dass die Chefetage Interesse an der alltäglichen Arbeit hat – das Gegenteil vom vernichtenden „Was machen Sie hier eigentlich noch mal genau?“.

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