Ein uneinsichtiger Mitarbeiter hat seinen Standpunkt in der Regel nicht erst seit gestern. Er ist daher relativ geübt darin, die Welt aus diesem gewohnten Blickwinkel zu betrachten. Andere Ansichten oder Standpunkte sind ihm relativ fremd. Es ist daher fast unmöglich, den uneinsichtigen Mitarbeiter im Gespräch zum Wechsel des Blickwinkels zu bewegen. Ganz einfach, weil er es in dem Moment auch nicht kann!
Zielführender ist, ihm zum Wechsel der Sichtweise etwas Zeit zu geben. In der Praxis bietet es sich daher an, dieses Gespräch gegen Feierabend oder an einem Freitag zu führen. Mit einer Formulierung wie „Denk doch bis morgen / Montag bitte mal darüber nach, was Du an meiner Stelle machen würdest…“ lässt sich dann so ein Gespräch prima beenden. Damit ist der Impuls im Kopf des Mitarbeiters angekommen und kann sich in Ruhe ausserhalb der Arbeit entwickeln. In den meisten Fällen sprechen die Mitarbeiter in der Freizeit mit Freunden oder dem Partner über die Situation in der Firma. Da ist die Chance recht hoch, dass weitere (positive) Impulse hinzukommen und sich der Mitarbeiter tatsächlich für einen neuen Blickwinkel erwärmen lässt.

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