Viele Führungskräfte bauen ihre Mitarbeitergespräche so auf, dass es rein um Argumente geht. Wer die besseren „Karten“ in der Hand hält, hat automatisch gewonnen. Mitarbeiter werden so im wahrsten Sinne des Wortes an die Wand gespielt, ohne sich wirklich verstanden zu fühlen.
Hat Timo jedoch erstmal herausgefunden, warum sein Mitarbeiter sich so uneinsichtig verhält, kann er ihm im Gespräch ganz anders begegnen.

Hilfreicher ist es daher, dem Mitarbeiter im Gespräch das Gefühl zu geben, dass man seine Position nachvollziehen kann. Dafür eignet sich für Timo beispielsweise ein Satz wie „Ich kann gut verstehen, dass Dein Training der Jugendmannschaft für Dich wichtig ist und Du deshalb sehr pünktlich Feierabend machen möchtest!“.
Gleichzeitig ist es hilfreich, den uneinsichtigen Mitarbeiter dazu zu ermutigen, ebenfalls mal die Sichtweise zu wechseln. Timo kann den Mitarbeiter bitten, sich auch mal in seine Lage zu versetzen. Besonders gut funktioniert das mit einer offenen Frage, wie z.B. „Wie würdest Du das Thema XY denn an meiner Stelle angehen?
Viele Mitarbeiter sind mit diesem „Rollentausch“ regelrecht überfordert und brauchen für eine qualifizierte Antwort eine gewisse Zeit. Und genau darin liegt eine große Chance, den Mitarbeiter zum Umdenken zu bewegen.

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