Jede vierte bis fünfte Führungskraft arbeitet an ihrer Leistungsgrenze. Die große Mehrheit von ihnen findet das belastend. Um einem Burnout vorzubeugen, gibt es verschiedene Ansätze.

Stress im Arbeitsleben scheint heute selbstverständlich zu sein. Die Gründe sind vielfältig: Aufgabenfülle und zunehmende Komplexität, ständige Erreichbarkeit und Termindruck, Personalnot sowie technische und inhaltliche Herausforderungen der Digitalisierung. Allerdings ist Stress nicht per se negativ. Wer etwa eine schwierige Situation als positive Herausforderung sieht und dies sogar genießen kann, erlebt positiven Stress. Der wirkt motivierend und ist die Triebkraft zum Erfolg, wie Peter Buchenau in seiner “Kleinen Stresskunde” erklärt. Negativer Stress entsteht hingegen in schwierigen Situationen, in denen sich Menschen ausgeliefert, hilflos, überfordert und handlungsunfähig fühlen Dieser Stress mache langfristig krank und ende oft im Burnout

Der Zusammenbruch schleicht sich leise an

Das Alarmierende: “Der fließende Übergang von der normalen Erschöpfung über den Stress zu den ersten Stadien des Burnouts wird oft nicht erkannt, sondern als ‘normale’ Entwicklung akzeptiert”, warnt Buchenau. Vorwiegend betroffen seien einsatzbereite und engagierte Mitarbeiter, Führungskräfte und Selbstständige, die nicht “Nein“ sagen und deren Aufgaben so stetig wüchsen. Dem Springer-Autor zufolge gibt es ohne fremde Hilfe kein Entkommen aus der Burnout-Spirale. Darüber hinaus sei die Wiedereingliederung eines Burnout-Klienten in die Arbeitswelt langwierig und gelinge nicht immer.

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