Überlegen Sie einmal: Wie viel Werbung sehen Sie täglich im Internet? Wahrscheinlich werden Sie auf diese Frage so spontan keine Antwort haben – schließlich macht sich niemand eine Strichliste. Wer aber Werbung nicht schon längst durch Adblocker aktiv ausblendet, kann sicher zustimmen: Es ist zu viel. Und teilweise auch ganz schön irrelevant. Werbung nervt. Deshalb ist es auch keine Lösung, für mehr Aufmerksamkeit einfach immer penetrantere Werbung zu produzieren. Früher oder später werden die Anzeigen sowieso durch Adblocker ausgeblendet – oder schlichtweg vom Nutzer ignoriert. Was ist also zu tun? Vergessen Sie penetrante Werbung: Setzen Sie stattdessen – auch im B2B – auf Content Marketing. Damit sprechen Sie Ihre Interessenten gezielt an und bieten statt seelenloser Werbung einen echten Mehrwert.

Wie genau kann ich nun die Interessen erkennen? 

Bevor Sie Content produzieren, den Sie für Content Marketing im B2B verwenden können, müssen Sie sich zunächst klarmachen, wen genau Sie damit erreichen wollen. Sie müssen also Ihre Zielgruppe festlegen. Definieren Sie diese so genau wie möglich. Denn je konkreter Sie sie vor Augen haben, desto einfacher ist es, mit Ihrem Content ins Schwarze zu treffen.
In diesem Rahmen sollten Sie sich mit den Interessen Ihrer Zielgruppe auseinandersetzen. Überlegen Sie: Welche Suchworte oder Suchwortkombinationen verwenden meine potenziellen Kunden bei Google, um Lösungen für ihre Probleme zu finden? Machen Sie nicht den Fehler und gehen Sie nur von Ihren eigenen Formulierungen aus – die können weit von dem abweichen, was potenzielle Kunden wirklich bei Google eintippen. Nehmen Sie sich also etwas Zeit, ein Gerät mit Internetzugang und beginnen Sie mit Ihrer Recherche. Ideen finden Sie unter anderem hier:

  • bei einem professionellen Keywordrecherche-Tool
  • den Suchvorschlägen von Google
  • in der Box „Nutzer fragen auch“ in den Suchergebnissen
  • in der Liste „Ähnliche Suchanfragen zu …“ am Ende der Suchergebnisse

Wichtig beim Content Marketing im B2B: Fragen beantworten

Ausgehend von diesen Keywords und Formulierungen können Sie dann wertvollen Content für Ihre B2B-Interessenten erstellen oder erstellen lassen, der die konkreten Fragen Ihrer Interessenten wirklich beantwortet. Und der dadurch große Chancen hat, tatsächlich gefunden zu werden. Mögliche Formate für Ihren Content sind:

  • Blogbeiträge: Sind die beste Möglichkeit, um viel Wissen zu einem konkreten Thema zu vermitteln.
  • Podcasts: Sie eignen sich beispielsweise auf langen Autobahn- oder Zugfahrten, um nebenbei etwas mehr Know-how zu erhalten.
  • Videos: Videos im Content Marketing eignen sich vor allem, wenn bei der Erklärung des Inhalts eine visuelle Aufbereitung sinnvoll ist.

Diesen Content ergänzen Sie dann noch durch kostenlose Downloads, sogenannte Leadmagnets: Diese dienen als eine Art Angelhaken, um die Kontaktdaten Ihrer Leser „herauszufischen“. Leadmagnets können Sie direkt in thematisch passenden Blogbeiträgen zum Download anbieten, und zwar im Austausch gegen Kundendaten und E-Mail-Adresse – aber dazu später mehr. Potenzielle Inhalte für Leadmagnets mit besonderem Mehrwert für den Nutzer sind beispielsweise:

  • (Check-)Listen: Diese sind sehr langlebig und können leicht ergänzt werden, wenn es beispielsweise zum jeweiligen Thema aktuellere Informationen gibt.
  • Vergleich: Unabhängige Expertenmeinungen erleichtern die Entscheidung – solange diese Vergleiche nicht als „verdeckte“ Werbung für eigene Produkte herhalten müssen.
  • Leitfäden: Diese helfen Lesern, Probleme selbst anzugehen, ohne dabei etwas aus den Augen zu verlieren.
  • Webinare oder Online-Kurse: Damit können Sie, live oder aufgezeichnet, Ihren Teilnehmern „unter vier Augen“ Wissen vermitteln.

Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – was zählt, ist die Relevanz für Ihre Zielgruppe.

Wie erkenne ich, was relevant ist?

Damit Sie die Relevanz Ihrer Inhalte für Ihr Content Marketing im B2B sicherstellen können, helfen diese Fragen:

  • Werden meine Inhalte dringend benötigt und kommen sie zum entscheidenden Zeitpunkt?
  • Habe ich dafür gesorgt, dass meine Inhalte bewegend sind – zum Beispiel durch Storytelling?
  • Haben meine Inhalte einen konkreten Nutzen?
  • Motivieren meine Inhalte die Leser zur Interaktion mit meinem Unternehmen?
  • Habe ich beachtet, dass es beim Content Marketing nicht um versteckte Werbung geht, sondern darum, mein Expertenwissen zu vermitteln?

Quelle

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